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Tragen und Kleidung

Kleidung des Tragenden

Spätestens wenn man verzweifelt versucht hat seinen Cardigan aus dem gebundenen Tuch zu zerren, merkt man, dass man auch auf die eigene Kleidung achten sollte und nicht nur auf die des Kindes.


  • Als Faustregel gilt, das Tuch/Tragehilfe ersetzt eine Kleiderschicht. Und das nicht nur beim Kind. Man sollte das also bei seiner Kleiderwahl beachten, jeder weiß ja selber ob er eher zu den "Frostbeulen" oder "Heizungen" gehört.
  • Longshirts bieten sich an, um trotz hoch rutschen des Tuches nicht bauchfrei da zu stehn.
  • Enganliegendes minimiert die Gefahr sich beim Tuch binden zu verhedern.
  • Lieber nach Zwiebelsystem (Top, Kind + Tuch und obend drauf einen Strickjacke) als einen dicken Pullover.
  • Knöpfe, Reißverschlüsse, Aufnäher und der Gleichen, sind in dem Bereich wo das Kind ist oder das Tuch/Tragehilfe verläuft unpraktisch. Sie könnten stören, drücken oder gar schmerzen.
  • Eine Spuckwindel im Ausschnitt saugt Schweiß auf und fängt auch die Milch auf die ab und an mit einem Bäuerchen kommen kann.

Kleidung des Kindes

  • Auch gilt hier wieder, das Tuch/die Tragehilfe ersetzt eine Kleiderschicht.
  • Bitte keine starren Kleidung ( z. B. Jeans), die werden sehr schnell unbequem!
  • Bei Hosen mit Fuß sollte man darauf achten, dass sie groß genug sind, sonst schränken sie ein.
  • Am besten eignen sich Jersyhosen mit breitem Bund.
  • Knöpfe so gut es geht vermeiden, die können sonst beide schmerzhaft drücken.
  • Bei Einteilern (z.B. Kleidchen, T-Shirts) rutscht alles gern nach oben, das dann wieder hinzupfen, sonst drücken die Stoffwülste.
  • Wenn es wirklich heiß ist, reicht eine Windel. Die Beine kann man gut mit Babystulpen (z. B. von der Firma Babylegs, gibt aber auch viele die die selber machen) vor der Sonne schützen, auf den Kopf wie immer ein Sonnenhut am besten mit Nackenschutz!
  • Baumwoll-Seiden-Bodies sind wundervoll weich, temperaturausgleichend und saugen den Schweiß gut auf. Sowohl für Somme wie Winter geeignet.

Tragen im Winter

Hier gibt es die Möglichkeit das Kind unter oder über der eigenen Jacke zu tragen.

Das Kind unter der Jacke tragen

 

Tragecover:

Beim Tragecover bindet man sein Kind auf der normalen Kleidung, dann kommt das Cover über das gebundene Kind.

Tragecover gibt es von verschiedenen Herstellern (z. B. Mam) und in verschiedenen Ausführungen (Wintercover, Regencover, etc)

Auch bei Dawanda gibt es einige die individuelle Cover extra nach Kundenwunsch anfertigen. Man sollte dabei dann bei der Stoffwahl darauf achten für welche Zeit man das Cover nutzen möchte. Ob Wind und Regenabweisend, gefüttert oder oder oder...

 

Kumja Jackeneinsatz:

Die Firma Kumja stellt Jackeneinsätze her. Mit einem Adapter (auch von der Firma Kumja) kann man sie in fast jeden Reißverschluss einsetzten. Man bindet sein Kind dann wieder ganz normal auf der Kleidung und zieht seine Jacke über sich und sein Kind. Durch den Einsatz ist dann genug Platz um die Jacke über dem Kind schließen zu können.

 

Tragejacken:

Auch bei den Tragejacken wird auf der normalen Kleidung gebunden und die Jacke dann übergezogen und somit Mutter und Kind warm eingepackt. Auch hier gibt es verschiedene Marken und Modelle. Bei vielen Tragejacken gibt es die Möglichkeit sie für das Tragen vor dem Bauch sowie für das Tragen auf dem Rücken zu nutzen. Sie sind in der Anschaffung nicht ganz billig, aber man bekommt für eine gut erhaltene Tragejacke (ohne Flecken, Löcher oder Mängel) auch noch einen hohen Preis beim Wiederverkauf.

 

Schwangerschaftsjacke:

Wer sich in der Schwangerschaft eine Winterjacke gekauft hat, kann natürlich auch einfach diese nutzen. Vielleicht eignet sich ja auch die Jacke vom Partner.

Das Kind über der Jacke tragen

Wollanzug:

Der Wollwalkanzug  oder Wollfleeceanzug (z. B. von den Firmen Disana oder Engel) ist die Alternative zum Schneeanzug (der für das Tragen nicht geeignet ist, da er in dem Fall nicht warm halten kann). So kann man mobile Kinder Wettergerecht anziehen ohne das sie beim Tragen oder beim Laufen Abstriche machen müssen.

Auch hier bekommt man für einen gebrauchten aber gepflegten Anzug, den Großteil des Neupreises wieder.